Praxis für Ergotherapie Möller
Immer in guten Händen

K-Taping

K-Tapes folgen dem Verlauf eines Muskels oder Nerven, werden frei an jeder Position des Körpers aufgeklebt und schränken dabei die Bewegungsfreiheiten des Patienten nicht ein. Auch Lymphanlagen zählen zu den Anlagemöglichkeiten des K-Tapes, welche die Lymph- und Blutzirkulation verbessern. Eine K-Taping Anlage ermöglicht gleichzeitig die Reduzierung von Ödemen, verbessert die Lymph- und Blutzirkulation und trägt dazu bei, dass über die Propriozeption die Muskelfunktion normalisiert wird und Bänder und Sehnen gestützt werden. Das Ergebnis ist in der Regel eine schnelle Schmerzreduktion und eine Verbesserung der Gelenk- und Muskelfunktion. Mit dem K-Tape kann ebenfalls Einfluss auf innere Organe genommen werden. Mit einfachen Anlagen kann auf segmentaler Ebene über den kutiviszeralen Reflexbogen Z. B. eine Schmerzreduzierung bei Regelschmerz erzielt oder Einfluss auf die Blasenfunktion bei Miktionsstörungen genommen werden.

Farben und ihre Wirkung

Magenta als warme Farbe unterstützt über die Farbenergetik eine bessere Durchblutung - verstärkt die Energie.

Cyan als kalte Farbe lässt z.B. eine Gefäßverengung erzeugen, sediert die Energie.

Beige (hautfarbenes Tape), hat eine neutrale Wirkung.

Wichtig !

Vor dem Anlegen der K-Tapes muss die Haut trocken und fettfrei sein. Ebenso sollte eine starke Behaarung vorab entfernt werden. Die wasserresistenten und atmungsaktiven Eigenschaften des K-Tapes ermöglichen eine lange Tragedauer und einen hohen Tragekomfort. Bei gleichzeitigem Erhalt der Mobilität, wird der Patient weder beim Sport, Duschen, Schwimmen, Saunieren, noch bei der Arbeit oder anderen Aktivitäten des täglichen Lebens eingeschränkt oder behindert. Hierfür müssen bestimmte Anforderungen an die Qualität des Tapes gestellt werden. Auf dem Markt werden immer mehr Tapes für die K-Taping Therapie angeboten, zum größten Teil von schlechter Qualität aus asiatischen Ländern.

Anwendungsgebiete

K-Taping hält Einzug in den Leistungssport und in viele Bereiche der allgemeinen Medizin und Physiotherapie. Bei Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen, Wettkämpfen verschiedenster Sportarten, sei es Fußball, Handball, Volleyball, Rugby, Ski, Biathlon, oder Turnen, ist diese wirkungsvolle Behandlungsmethode fester Bestandteil der Prävention, der Rehabilitation und Teil der Trainingstherapie geworden. Ebenso wurden wirkungsvolle Nachsorge- und Behandlungskonzepte in der Orthopädie, Chirurgie aber auch Onkologie, Geriatrie und Pädiatrie entwickelt und bei Kliniken und Rehazentren eingeführt. Das Anwendungsspektrum bietet nicht nur dem Physio- und Sportphysiotherapeuten ein neues therapeutisches Werkzeug, sondern einer Vielzahl medizinischer Fachgruppen (z. B. Ergotherapeuten). Der Einsatz in der Neurologie mit den speziellen Anlagetechniken kann ebenso separat betrachtet werden, wie in der Gynäkologie und Lymphtherapie. Voraussetzung ist in jedem Fall die fundierte Ausbildung zum K-Taping Therapeuten.

Grundlegende Funktionen und Effekte des K-Taping

Anwendung bei Muskelverletzungen

Bei Muskelverletzungen unterscheidet man zwischen Muskelkater, Zerrung, Muskelfaser- und Muskelriss, welche durch Überbelastung entstehen.

Die Folgen sind:

  • Schmerzen
  • Steifigkeit
  • Schwellungen
  • Tonuserhöhung

Anwendung bei Hypertonus/Muskelhartspann Konsistenzveränderungen des Muskels wäre ein weiteres Anwendungsgebiet. Die Ursache sind Traumatisierungen durch einseitige Überlastung z. B. monotone Arbeitsabläufe wie Fließbandarbeit, die eine dauernde Muskeltonuserhöhung hervorruft.

Anwendung bei Muskelverkürzungen

Ursachen sind Schutzreaktion bei Schmerzen, akustische und optische Stressfaktoren, veränderte Statik durch degenerative Gelenkveränderungen, Koordinationsstörungen bei ungewohnter Arbeit und Überlastung der Muskeln durch einseitige Arbeit.

Anwendung bei gestörter Muskelaktivierung

Die Ursache für Hypotrophie und Atrophie ist immer Inaktivität, z.B. Trauma mit anschließender Immobilisierung, chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates, Bewegungsmangel, reflektorische Hemmung durch chronische Gelenkprozesse.
Eine totale Atrophie entsteht nur bei einer Unterbrechung der Nervenleitung.

Wirkung des Muskeltapes

  • Tonusveränderung
  • unterstützt die Steuerung der Muskulatur
  • Beseitigung von Zirkulationseinschränkung
  • Schmerzreduktion
  • Unterstützung der Gelenkfunktionen

Kontraindikationen

Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt. Bei folgenden Kontraindikationen sollte auf das K-Taping verzichtet werden:

  • offene Wunden
  • noch nicht verheilte Narben
  • pergamentartige Haut (Neurodermitis oder Psoriasis)
  • BGM-Zone Kreuzbein in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft
  • bei allergischer Empfindlichkeit von Acryl